
Reviews

Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)2 days ago

3.7
Wildwuchs war bisher ein 4-Sterne-Garant bei den Senatsböcken. Ob das mit diesem sehr leichten Doppelbock noch gelingt, wird sich jetzt zeigen. Tiefschwarz strömt das Bier ins Glas. Die beige Krone ist recht fein und zunächst haltbar, zerfällt dann aber immer rascher. In der Nase vernimmt man röstige bis minimal rauchige Kaffee-, Nuss- und Tabaknoten. Mit schwindendem Schaum kommen hintergründig Trockenfrüchte hinzu. Der Antrunk überzeugt der Nase treu folgend. Eine deutliche Säure gesellt sich eher ungewöhnlich, aber keineswegs uninteressant hinzu und unterstreicht eine gewisse Frische, die sich in eher geringer Süße, statt dessen in prickelnder Bittere zeigt. Mit mehr Standzeit wird der Doppelbock gediegenen und lieblicher. Kein ganz fantastischer Wurf, aber durchaus interessanter Beitrag.

Der_Bienenmann
12 days ago
2.5
Der nächste Sebatsbock steht vor mir. Heute der von Wildwuchs.
Äußerlich natürlich tief braun, fast schwarz. Leicht nussbraune Haube.
Es duftet röstig mit ner Portion Eiche.
Der Geschmack passt 1:1 dazu. Etwas wässrig kommt er daher, erstaunlich mild. Im Abgang kommt eine bittere Note hervor.
Insgesamt ein recht leichter Bock. Könnte ein bissel mehr bums haben.

CervesiumHH
@ BillBrew Brauerei1 month ago

3.1
Heute die 2026er-Variante von Wildwuchs. Und der hat dieses Jahr auf 6,5% abgerüstet.
Optisch bräunlichschwarz mit üppiger dunkelbrauner Blume, die recht feinporig ist und dieses Jahr mit mehr Ausdauer gesegnet ist. Und plötzlich ist sie rückstandslos verschwunden.
In der Nase erkennt man nicht viel, etwas Karamellmalz, etwas Kaffee, etwas Röstigkeit und eine Spur rotbeeriges.
Der Antrunk hinterlässt wieder einen recht dünnen Eindruck, wobei wohl auch der abgerüstete Alkoholgehalt seinen Einfluss hat.
Geschmacklich ist der erste Eindruck süßer Milchkaffee und steht im Widerspruch zur Optik. Dieser Eindruck verschwindet schnell und wird durch ein wenig Schokolade und Beere ersetzt. Dies aber auf sehr niedrigem Level. Gegen Ende tritt dann eine leichte und trockene Röstigkeit hinzu.
Auch dieses Jahr überzeugt mich Wildwuchs nicht (eher sogar noch weniger als letztes Jahr) und wird in der Rangliste wohl wieder das Ende zieren.