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Wildwuchs Brauwerk Hamburg
182 ratings
Wildwuchs Brauwerk Hamburg
Germany


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Reviews

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
14 days ago
3.7
Ein "Weizen", das "kein Weizen" ist. Weizen-Hefe, aber 100% Gerstenmalz kommen zum Einsatz. Das Ale fließt trüb strohgelb ins Glas. Die Krone hat ordentlich Puste. Der Duft überrascht sehr, denn neben hellem Malz sind hier intensive Limettennoten dominant. Banane sucht man noch vergebens. Auch geschmacklich ist es hellmalzig und enorm herb fruchtig mit Limette. Das ist crisp, trocken, easy to drink, hat hohe Durstlöscher-Qualität und Süffigkeit. Ausgehend davon, dass diese Fruchtigkeit nicht von der Weizen-Hefe kommt, würde mich die Hopfengabe sehr interessieren. Die Intensität erinnert an Limetten-Radler - mit Anleihen und Leichtigkeit eines Witbiers. Mit ein paar Bananenanklängen wäre ich vollends zufrieden - doch die fehlen bis zum Schluss.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
15 days ago
4.0
Wildwuchs verspricht mit moderner und klassischer Hopfung Noten von Pomelos und reifer Ananas. Jetzt musste ich tatsächlich Pomelo googeln. Das sind Pampelmusen/Grapefruits. Dazu verspricht man einen Hauch zarte rote BeerCHEN. Ob diese Verniedlichung noch zum Mucki Hop passt... Da hätte ich eher Kraftprotzerei erwartet. Nachdem das IPA leicht trüb kupferfarben ins Glas geflossen ist (nebst schön feiner altweißer Krone - und Perlage sucht man vergebens), löst Wildwuchs das Versprechen beim Duft ein. Pomelo, Ananas, rote Beeren, dazu fein harzige Bitternoten - toll! Im Geschmack werden diese fruchtigen und harzigen Aromen aufgegriffen. Die niedrige Carbonisierung ist absolut passend und lässt die bitteren und fruchtigen Noten zum Zug kommen. Der Malzkörper ist zwar kein Kraftmeier - dafür zeigen die drei Hopfensorten (Hüll-Melon, Hallertauer-Blanc und Cascade) Muskeln und greifen dem Ale gekonnt unter die Arme. Viel besser als erwartet!

Post author: Blubman
Blubman
@ Craftbeer-Shop.com
28 days ago
2.6
Nachtrag vom 04.09.20: Optisch stilgetreu hell und trüb, aber mit wenig grobem nicht sehr haltbarem Schaum. In der Nase noch moderat mit Koriander und einer leichten Seifennote. Im Antrunk gibt die Kohlensäure den Geschmacksnerven erstmal voll einen auf die Zwölfe, man schmeckt erstmal nur eine extreme betäubende Säure. Wenn dann nach einer Weile der Geschmackssinn wieder funktioniert ist noch eine deutliche Koriandernote mit einem langen seifigen Abgang. Sehr unrund das ganze und nach dem Bock Orange das zweite Bier der Brauerei das mich nicht überzeugen kann.

Post author: Micha_81
Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)
1 month ago
3.1
Das Sutsche Witbier aus dem Hause Wildwuchs perlt milchig hellorange im Glas. Die eher grobporige Krone ist mäßig hoch, mäßig beständig. Koriander und Orangenschale kommen in der Nase sehr gut zur Geltung. Der Antrunk folgt mit genau diesen Noten (aber kaum mehr), sehr spritzig und wirkt bei aller Frische und sommerlicher Leichtigkeit über-carbinisiert. Das hemmt Weizenmalz und Hefe daran, Cremigkeit und Aromen zu entfalten. Recht sauer ist das Witbier und tendiert damit auch leicht in Richtung Sour und Cider. Diese Tendenz scheint hier durchaus gewollt, trifft aber nicht ganz meinen Wit-Gaumen. Nach einer gewissen Standzeit werden die Orangenschalen bitter, als würde man hineinbeißen, und etwas chemisch - sowohl beim Duft, als auch im Geschmack. Objektiv betrachtet gerade noch solide (wenn man es zügig trinkt, um den Durst zu löschen), subjektiv aber überambitioniert und mit Fehlern.

Post author: jari58
jari58
@ Bunthaus Hamburg
2 months ago
2.5